In einem Dorf in Japan hatte es sehr lange nicht mehr geregnet. Alle Gebete der Menschen hatten nichts genützt, sie gerieten immer mehr in Verzweiflung und Angst. In ihrer Not wandten sie sich an einen Regenmacher. Der war von der Angst und Verstörtheit der Menschen erschüttert. So bat er um eine Hütte am Dorfrand, um zu meditieren. Man solle ihm täglich Essen bringen und ihn nicht weiter stören, sagte der Mann. Dann schickte er die Leute wieder zu ihrer täglichen Arbeit.
Die Menschen im Dorf beruhigten sich immer mehr, aber auch nach Tagen kam immer noch kein Regen. Erst am fünften Tag trat der Mann aus der Hütte. Es erschienen Wolken am Himmel, und schließlich fing es an zu regnen.
Die Menschen kamen jubelnd von ihren Arbeitsplätzen, um ihn zu feiern und ihn nach dem Geheimnis des Regenmachens zu befragen. Er aber antwortete ihnen: „Ich kann gar keinen Regen machen.”
„Aber es regnet doch!”, riefen die Leute.
Da erklärte ihnen der Mann: „Als ich in euer Dorf kam, sah ich die äußere und innere Unordnung. Ich ging in die Hütte und brachte mich durch die Meditation selber in Ordnung. Als ich in Ordnung war, kamt auch ihr wieder in Ordnung, Und als ihr in Ordnung wart, kam auch die Natur wieder in Ordnung. Und als die Natur in Ordnung war, hat es begonnen zu regnen.”
(ZEN-Geschichte aus Japan)

Was, wenn das wirklich so ist? Dass das Außen von ganz allein zurück in die Ordnung findet, sobald wir selbst in unsere Ordnung finden? Wenn es nur unsere Ängste sind, die in dieser schwierign Zeit verhindern, dass wir die universelle Ordnung, die allem innewohnt, sehen können?
Da kommt doch der Blasenstrom, den Mary uns für die tägliche Pflege an die Hand gab, wie gerufen. Er hilft uns, die Wahrheit hinter den Erscheinungen zu sehen. Er befreit uns von unseren Ängsten, indem er uns hilft, die Illusion hinter der Angst erkennen. So finden wir zurück ins Gleichgewicht der Gedanken. Und die Welt zurück in ihre Mitte. Also lasst uns losströmen. Alle gemeinsam. Ein Versuch ist es sicher wert!

Blasenstrom
1. Die linke Hand liegt auf der rechten Seite in der Mitte des Halses (SES 12), dort bleibt sie die ganze Zeit. Die rechte Hand liegt unter dem rechten Sitzbeinhöcker (SES 25)
2. Die rechte Hand geht an die rechte Kniekehle
3. Die rechte Hand geht an den rechten Außenknöchel (SES 16)
4. Die rechte Hand legt sich um den rechten kleinen Zehs

Für die andere Seite umgekehrt. Alternativ kann der Zeigefinger geströmt werden.

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